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| Geschrieben von Bernd Kaltwaßer | |
| Tuesday, 10 October 2006 | |
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Für die Wasserrettung sind Boote ein unverzichtbares Hilfsmittel. Mit ihnen wird Personal und Material schnell zur Einsatzstelle gebracht, ohne sie wäre die Absicherung von größeren Wasserflächen undenkbar. Einsatzspektrum Das Einsatzspektrum der Boote ist sehr weit gefasst. Die Schnell-Einsatz-Gruppe Wasserrettung nutzt die Boote hauptsächlich in zwei Einsatzbereichen: Zum Einen kann das Boot mit zusätzlichem medizinischem Gerät ausgerüstet werden. Bei Bedarf wird außerdem weiteres Personal, beispielsweise ein Notarzt oder Rettungsassistent an Bord genommen. Das Boot wird so zum „schwimmenden Rettungsmittel“ und ermöglicht damit auch die Versorgung von Verletzten, die auf dem Landwege nicht zu erreichen sind. Zum anderen dient das Boot den Einsatztauchern als schwimmende Arbeitsplattform. Gerade beim Absuchen größerer Wasserflächen durch Einsatztaucher lässt sich nicht immer der ganze Suchbereich von Land aus absuchen. Die Bootsgruppe ist in einem solchen Fall dafür verantwortlich das Boot an einem festgelegten Punkt zu verankern um dem Taucher einen Fixpunkt für die weitere Suche zu geben. Im Rahmen des Katastrophenschutzes sind die Boote ein unentbehrliches Mittel zur Deichverteidigung. Sie ermöglichen beispielsweise den Transport von Sandsäcken und Personal auch in vom Land abgeschnittene Gebiete.
Ausbildung und Material Die Bootsgruppe der
Das GFK-Festkörperboot hingegen ist für den Einsatz in flachen Gewässern mit zahlreichen Unterwasserhindernissen, beispielsweise bei Hochwasserlagen prädestiniert. Für das Fahren der Rettungsboote ist eine umfassende Ausbildung notwendig. Erst die Fähigkeit der Bootsführer, das Rettungsboot jederzeit zu beherrschen und auch in unbekannten und gefährlichen Gewässern komplizierte Manöver fahren zu können macht das Rettungsboot zu einem ebenso wertvollen wie unverzichtbarem Einsatzmittel. Die Ausbildung zum Bootsführer dauert insgesamt zwei Jahre. Sie beginnt zunächst mit der Ausbildung zum Bootsgasten. Hierbei werden Kenntnisse im Bereich Knoten-, Motorenkunde oder Seemannschaft vermittelt. In der praktischen Ausbildung werden z.B. Fahrmanöver wie das Mann-über-Bord-Manöver geübt. Die kontinuierliche theoretische Fort– und praktische Weiterbildung der Bootsführer sichert ihre hohe Einsatzbereitschaft.
Wir unterstützen Sie Die Bootsgruppe der DLRG Lingen unterstützt sie beispielsweise bei der wasserseitigen Absicherung ihrer Veranstaltung. Auf Wunsch stellt sie z. B. für Regatten Schiedsrichter- und Rettungsboote.
Wir bilden aus Die Ausbilder der DLRG Lingen unterstützen Einzelpersonen bei der Vorbereitung zur Prüfung zum Bootsführer A / B oder Bootsgasten.
Ansprechpartner: Tobias Brinkers Gruppenführer Bootsgruppe 0591/ 6105542 bootsgruppe(at)dlrg-lingen.de |
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| Letztes Update ( Wednesday, 10 June 2009 ) |

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